Forderungen an die Kulturpolitik

Workshop I

Innovationsfeld Kreativwirtschaft

TeilnehmerInnen:
Sebastian Popp, Geschäftsführer Luna Park 64Medien Konzepte Projekte GmbH

Prof.Bernd Kracke, Präsident der Hochschule für Gestaltung Offenbach

Erhard Witzel, Vorsitzender des Landesverbands Galerien

Jörg Weber, Geschäftsführender Vorstand der Standortinitiative Gamearea FRM e.V.

Michael Siebel,Vorsitzender Forum Kunst und Kultur der Sozialdemokratie in Hessen e.V., MdL

Alexander Marschall, Kulturwirtschaft GmbH Geschäftsführung Centralstation

Klaus-Ludwig Schulz,Diplom-Designer, Kulturforum Frankfurt e.V.

Eugen Emmerling, Journalist Vorstand Kulturforum Frankfurt e.V.

Anne Willmann, Assistentin der Geschäftsführung Luna Park 64

Karina Welmer-Schnell, Objekt- und Performancekunst

1. Wertschätzung der handelnden Personen, Bewußtsein schaffen. Kreativwirtschaft – Mittel Know How für Bildungs- und Vermittlungsprozesse

2. Auslandsmesseförderung (HA/HMWV). Nutzung der Messegesellschaft für Landesinteressen (Galeristen/ games)

3. Kreativausbildung soll aus BA/MA System herausgenommen werden. LÖWE Projekte sollen auch auf Kreativwirtschaft zugeschnitten werden. HFG hält Hochschulräte für nicht zielführend.

4. Die Hessische Film- und Medienakademie soll stärker gefördert werden.

5. Neubau der HfG – House of Creativity – Hochschule der Künste Rhein Main

6. Förderung:

Prototypenförderung games

Ausschuss Kunst am Bau

Kunstankaufskommission

Cluster creative Industries

7. Thema Urheberrecht bearbeiten

8. Reduzierung Mehrwertsteuersatz

9. Ausländersteuer

10. Kreatives Präkariat vor sich selbst schützen

Workshop II

Kulturelle Bildung und ästhetische Erziehung

TeilnehmerInnen:
Grete Steiner, Stadtverordnete Offenbach, Kunstförderung Rhein-Main e.V.

Prof. Wolfgang Schneider, Institut für Kulturpolitik; Enquetekommission

Bernd Hesse, LAKS HessenGeschäftsführer

Gordon Vajen, Freies Theaterhaus Frankfurt

Juliane Zollmann-Lang, Verband Musikschulen Hessen, Vorsitzende

Hans-Joachim Rieß, Verband Musikschulen Hessen, Geschäftsführer

Jutta Mehrfeld, HMWK, Referatsleiterin

Ute Waeger, Künstlerin und Pädagogin

Martin Rabanus, Hess. Landtag, Referent Wissenschaft und Kunst der SPD-Fraktion

Monika Junker-John, Kulturpolitische Sprecherin, SPD-Fraktion Kassel

Angelika Sieburg, Laprof Hessen, Vorsitzende Wu Wei Theater Ffm

Die Arbeitsgruppe begrüßt ausdrücklich, dass die Hessische Sozialdemokratie sich des Themas widmet, kritisiert aber, dass keine Landtagsabgeordneten anwesend sind.

1. Im Bereich der Kommunalpolitik gibt es pflichtige und freiwillige Bereiche. Kulturpolitik muss Aufgabe des Landes sein!

2. Die Verwaltungen müssen zum gemeinsamen konzeptionellen Handeln zusammengeführt werden

3. Frühkindliche, kulturelle Bildung als Konzept ästhetischer Erziehung formulieren. Kulturelle Bildung ist die Basis von Bildung. Man muss auf den demographischen Wandel reagieren.

4. Kultur und Bildung muss zusammengeführt werden. Die Stärkung kultureller Bildung muss sich auch in den Stundentafeln wiederspiegeln.

5. Es müssen Partizipationsprojekte eingeführt werden (z.B. JeKi – jedem Kind ein Instrument, jedes Kind 2 mal im Jahr einen Theaterbesuch ermöglichen, Künstler in die Schulen)

6. Die Zusammenarbeit von Schulen und Theatern, Musikschulen und Museen intensivieren.

7. Infrastruktur in den Kommunen verbessern (z.B. Soziokulturelle Einrichtungen)

8. Forderung: 400 Mio on Top für Kommunen für Strukturprogramm kulturelle Bildung!

Workshop III

Kulturelles Erbe

TeilnehmerInnen:

Bernd Zahn, Direktor Hessisches Immobilienmanagement

Hartmut Holzapfel, Staatsminister a.D., Hessischer Literaturrat

Dr. Werner Kirchhoff, Vorstand Museumsverband, Kulturamt Fulda

Lothar Quanz, Vizepräsident Hess. Landtag, MdL

Gabriele Klempert, Kunstbuchverlag

Karin Brahms, Vorstand Forum Kunst und Kultur der Sozialdemokratie in Hessen e.V. , Stadtverordnete

Dr. Eckhard Herrel, Vorsitzender Ernst-May-Gesellschaft e.V.

1. Wenn eine Enquete „Kulturpolitik in Hessen“ eingerichtet wird, dann muss dort auch eine Bilanz des kulturellen Erbes mit erarbeitet werden

2. Es gibt ein ungeklärtes Verhältnis zwischen kommunaler und Landesaufgabe. Die wechselseitigen Aufgaben sind nicht geklärt (besonders schlimm am Beispiel Museumsverband, der mit 250.000.-€ auskommen muss). Eigentlich brauchen wir ein mit den Kommunen abgestimmtes Leistungsgesetz. Wenn die Kommunen soviel Geld bekommen, kann man auch ein Leistungsgesetz machen. Wenn nicht, muss das Land das Geld geben.

3. Pflege des kulturellen Erbes in der Fläche ist im großen Umfang auf ehrenamtliches Engagement angewiesen. Ergänzend zu den rechtlichen Fragen muss das Personal qualifiziert werden.

Workshop IV

Künstler in Hessen

TeilnehmerInnen:

Uwe Wagner, Vorsitzender BBK Hessen

Ute Kaiser, Ver.di

Dr. Michael Hohmann, Romanfabrik e.V.

Carola Schlüter, Sopranistin

Michelle Knaudt, sv&sl Kunst und Kulturvermittlung

Erika Helbich, Künstlerin

1.Nehmt dem öffentlich-rechtliche Rundfunk die Werbung weg

2.Jedes Kind soll ein Recht auf künstlerische Förderung haben

3.Förderung der nichtinstitutionellen Avantgardekunst

4.Bei Ausschreiben von Wettbewerben von Kommunen und dem Land sollen Kosten für Transport übernommen werden

5.Gesetzliche Regelung für Nachlässe von Künstler ohne Erben

6.Freier Eintritt für Künstler in allen Museen

7.Budget für schulische Arbeit von Künstler (eigenes Schulbudget für Auftrittsmöglichkeiten von Künstlern)